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Wir wissen, wer die Kleider macht!
Fünf Jahre ökofaire Mode von Anukoo

Wertvolle Naturfasern, durchdachtes Design, sozial- und ökologisch verantwortungsvoll verarbeitet, fair gehandelt: So präsentiert sich  Anukoo, die Modemarke von EZA Fairer Handel, im fünften Jahr ihres Bestehens.

(Köstendorf/Wien, 22.9.2016)  Die aktuelle Kollektion von Anukoo eröffnet mit klassisch zeitlosen und verspielten Modellen den Herbst. „Die Palette ist breit, und reicht weit über das einfache Shirt hinaus,“ sagt Katharina Mühlberger, verantwortlich für das Designmanagement von Anukoo und betont: „Wir freuen uns, dass auch das Angebot für Männer wächst.“ Farblich dominieren Schwarz, Weiß und Grau sowie tiefes Nachtblau, leuchtendes Magentarot, warmes Curry und Cognac. Klare Streifen- und Pepitaoptik kontrastiert mit kreativen Interpretationen des aus dem persischen Kulturraum stammenden Paisleymusters und nepalesischen Tiermotiven, beides gut kombinierbar mit unifarbenen Basics.

Klares Zeichen für Transparenz im Handel

Wer sich für ökofaire Mode interessiert, will mehr als gutes Design,“ sagt EZA-Geschäftsführerin Andrea Schlehuber. „Woher ein Kleidungsstück kommt und wie es produziert wurde, spielen eine wichtige Rolle. Wir kennen unsere PartnerInnen in den Herstellungsländern. Nur so können wir transparent informieren.“  Die EZA pflegt direkte Handelspartnerschaften mit den Betrieben und Werkstätten, in denen die Bekleidung für Anukoo entsteht. Regelmäßige Besuche vor Ort dienen nicht nur der Ausarbeitung neuer Kollektionen. Es finden auch Workshops und Evaluierungen zu Fairem Handel statt. „Ein intensiver Austausch mit unseren PartnerInnen ist uns wichtig,“ betont Schlehuber. „Denn die Arbeitsrealität in den Produktionsstätten hat schließlich auch damit zu tun, wie wir als Auftraggeberin agieren. Langfristige Handelsbeziehungen, Vorauszahlungen auf die Produktion, Fairness in der Preisgestaltung und eine intensive Arbeit am Design sind dabei wesentliche Aspekte.“

Von der Textilfabrik bis zum Baumwollfeld

Die Produktion der Anukoo Baumwollkollektion liegt in einer Textilfabrik in Indien, bei Rajlakshmi Cotton Mills mit Sitz in Kolkata. Der Betrieb achtet die Menschen- und Arbeitsrechte der Beschäftigten. Die überwiegende Mehrheit ist gewerkschaftlich organisiert. Löhne werden im Dialog mit der gewählten Arbeitervertretung regelmäßig und über das gesetzlich vorgeschriebene Minimum angepasst.

Dazu kommt eine konsequent ökologische Ausrichtung. Verwendet wird ausschließlich Bio-Baumwolle, verarbeitet nach den strengen ökologischen Kriterien, die der G.O.T.S. Standard definiert. Die Baumwolle kommt dabei mehrheitlich von der FAIRTRADE zertifizierten Kleinbauerngenossenschaft Chetna Organic Farmers Association, die ihrerseits von höheren Preisen und Prämien für den Rohstoff profitiert, ihre Mitglieder im nachhaltigen Anbau der kleinen Felder berät und dafür sorgt, dass sie Zugang zu biologischem Saatgut erhalten.

AlpakastrickerInnen – Teil einer Gemeinschaft sein

„Einen ganz anderen Produktionszusammenhang finden wir bei den AlpakastrickerInnen in Bolivien und Peru“, betont Schlehuber.  Die hochwertige Naturfaser wird in städtischen Randgebieten oder Dörfern auf dem Land in kleinen Werkstätten auf Handstrickmaschinen oder überhaupt von Hand gefertigt. Die StrickerInnen haben sich zu Organisationen zusammengetan oder sich Vereinigungen angeschlossen, die sie beim Ankauf der Wolle und bei der Vermarktung zu fairen Bedingungen unterstützen. „Gerade die Handstrickerinnen sind meist Frauen, die ansonsten keine Einkommensmöglichkeiten hätten, wo sie sich gleichzeitig auch um ihre Kinder kümmern und ihren Verpflichtungen in der Familie nachkommen könnten,“ erklärt Birgit Calix von EZA Fairer Handel, die die schwierige Vor-Ort-Situation kennt. „Durch Fairen Handel können sie zum Haushaltseinkommen beitragen und verdienen Geld, über das sie auch selbst entscheiden können. Darüber hinaus erhalten viele von ihnen sozialen Rückhalt in den Organisationen, denen sie sich angeschlossen haben. Denn sie sind Teil einer Gemeinschaft, haben Zugang zu Schulungen und können sich austauschen.“

Fünf Jahre Anukoo

„Wir haben vor über 10 Jahren beschlossen, den Bekleidungsbereich in unserem Sortiment ein stärkeres Gewicht zu geben und haben seither kontinuierlich daran gearbeitet,“ erklärt Andrea Schlehuber. Das mündete vor fünf Jahren in die Markenlancierung von Anukoo.  „In einer schnelllebigen und von Preisdruck getriebenen Branche wie dem Modebereich bleibt es eine Herausforderung, gegen den Strom zu schwimmen,“ so die Geschäftsführerin. „Dennoch nehmen wir einen Wandel wahr. Auf soziale und ökologische Aspekte in Produktion und Handel zu achten, nicht auf Quantität, sondern auf Qualität zu setzen, wird für immer mehr Menschen ein Thema.“

Die Kollektionen von Anukoo werden im gleichnamigen Shop im 6. Bezirk in Wien (Gumpendorfer Straße 28) sowie in Weltläden und Boutiquen angeboten. Ausgewählte Modelle gibt es auch im Onlineshop. Neben dem österreichischen Markt ist die EZA mit Anukoo auch in Deutschland und in der Schweiz vertreten.

EZA Fairer Handel
Andrea Reitinger

T: 06216 20200-24
M: 0664 8545088

Pressefotos Anukoo Winter 2016


Hinweis:

Abdruck der Bilder in Zusammenhang mit Anukoo/EZA Fairer Handel honorarfrei.
Auf Anfrage stellen wir weiteres Bildmaterial zum Herstellungsprozess unserer Kollektionen zur Verfügung.


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Pressefotos ProduzentInnen Winter 2016


Hinweis:

Abdruck der Bilder in Zusammenhang mit Anukoo/EZA Fairer Handel honorarfrei.
Auf Anfrage stellen wir weiteres Bildmaterial zum Herstellungsprozess unserer Kollektionen zur Verfügung.


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