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Garantie einer transparenten Produktionskette
vom Baumwellfeld bis zum fertigen Kleidungsstück,
sowie hohe soziale und ökologische Standards.

Logo Fairtrade Cotton

Fairtrade Certified Cotton

Die Kriterien für das Gütesiegel FAIRTRADE Cotton wurden von Fairtrade International ausgearbeitet. Kontrolliert werden sie von der unabhängigen Zertifizierungsorganisation FLOCERT GmbH.

Wofür steht der Standard?

Er steht u.a. für die Transparenz der gesamten Produktionskette und stellt jene in den Mittelpunkt, die die wertvolle Naturfaser kultivieren und ernten: Baumwoll-ProduzentInnen, Kleinbauern und -bäuerinnen. Anzustreben sind langfristige Handelsbeziehungen. Die KäuferInnen der Baumwolle verpflichten sich zur Bezahlung eines garantierten Mindestpreises, der für Bio-Baumwolle höher liegt als für konventionelle Baumwolle. Auch bei niedrigeren Marktpreisen dürfen die Mindestpreise nicht unterschritten werden. Darüber hinaus erhält die Produzentenorganisation eine Sozialprämie, über deren Verwendung die Bäuerinnen und Bauern gemeinschaftlich und demokratisch entscheiden. Weiters verpflichten sich die KäuferInnen zur Leistung von Vorauszahlungen von bis zu 60% des Warenwertes.

Der Einsatz gentechnisch veränderten Saatgutes ist nicht gestattet.

Für die der Rohstoffgewinnung nachgelagerte Verarbeitungskette gilt die Einhaltung sozialer Mindestkriterien, die sich u.a. an den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO orientieren.

www.fairtrade.net

www.flocert.net

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G.O.T.S. Global Organic Textile Standard

Das G.O.T.S.-Label wurde vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e.V. (IVN), der britischen Soil Association (SA), der US-amerikanische Organic Trade Association (OTA) und der Japan Organic Cotton Association (JOCA) im Rahmen einer internationalen Arbeitsgruppe entwickelt. Kontrolliert werden die Kriterien von dafür zugelassenen Zertifizierungsorganisationen (wie etwa IMO–Institut für Marktökologie).

Wofür steht der Standard?

Bekleidung, aber auch Garne und Heimtextilien, sind aus natürlichen Bio-Rohstoffen (oder entsprechend gekennzeichneten Naturfasern in Umstellung) wie Baumwolle, Wolle, Seide, Hanf oder Leinen. Die Verwendung anderer Materialien ist genau geregelt und beschränkt. Die Textilien werden mit Hilfe von natürlichen oder synthetischen Farben und Hilfsmitteln gefertigt, die keine Umwelt- und Gesundheitsgefährdung mit sich bringen.

Regelung für Verarbeitung

Zur Behandlung der Garne und Stoffe sind vor allem natürliche Substanzen wie etwa Schlichtemittel auf der Basis von Stärke und Bleichmittel auf Sauerstoffbasis gestattet. Gefärbt werden darf mit natürlichen oder synthetischen Farb- und Hilfsstoffen, die weder krebserregend, fruchtschädigend noch allergisierend sind. Tabu sind zudem Chlorbleiche, toxische Schwermetalle, Formaldehyd und damit verwandte Stoffe zum Knitterfreimachen von Gewebe. Untersagt ist auch der Einsatz von gentechnisch veränderten Enzymen selbst oder Substanzen, die mithilfe der Gentechnik erzeugt wurden. Als Ausrüstungsverfahren sind allein mechanische, thermische und andere physikalische Verfahren erlaubt.

Die Erzeugnisse stehen auch für die Berücksichtigung sozialer Mindestkriterien entlang der Verarbeitungskette, die sich an den Kernarbeitsnormen der internationalen Arbeitsorganisation ILO orientieren.

www.global-standard.org

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